Suzhou01 09 09

Bilder von zwei erholsamen Tagen im schönen Suzhou. Hier ist die Welt in Ordnung. mehr mehr mehr!

von Christian Haller verzapft

 

431 km/h201 09 09

Bilder vom Transrapid und unserem Einkaufsabummel über den Fake Markt sowie der Fahrt nach Suzhou.
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von Christian Haller verzapft

 

Krawall und Remmidemmi31 08 09

Die chinesische Grenze empfing uns mit klassischer Musik aus Lautsprechern. Wir füllten alle Zollformulare aus und beobachteten aus dem Fenster, wie die Grenzschützer penibel den Zug kontrollierten. Von jedem Passagier wurde die Körpertemperatur gemessen. Ein Mädel aus dem Nachbarabteil wurde auf Grund erhöhter Temperatur vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Bei uns war zum Glück alles im grünen Bereich. Während der Zug neue Achsen bekam, vertrieben wir uns die Zeit im Bahnhof und tranken das erste Tsingtao Bier.
Wir erreichten morgens Datong. Der Bahnhof liegt ein wenig außerhalb, so dass der erste Eindruck eher schrottig war.
Datong ist eine Millionenstadt, in die sich nur ganz selten Langnasen verirren. Wir kamen uns vor wie Außerirdische. Die ganze Stadt starrte uns an. Kaum betraten wir einen Raum, drehten sich alle Köpfe in unsere Richtung.
Wir benötigten fünf Geldautomaten, bis wir endlich chinesische Remmidemmis (Geld) in den Händen hielten.
Die erste große Herausforderung wurde das Mittagessen. Es gab keine Karte mit Bildern und niemand sprach englisch. Wir bestellten, indem wir auf auf die Nachbartische zeigten. Haller improvisierte das Essen mit Stäbchen.
Mit vollem Magen ging es zum Busbahnhof. Wie konnten wir erklären, dass wir mit einem Linienbus in eine 70km entfernte Kreisstadt fahren möchten? Es klappte mit Händen und Füßen. In dem kleinen Örtchen konnte natürlich ebenfalls niemand englisch und durch einen Zufall gerieten wir an einen Taxifahrer, der uns nochmals rund 15km zu den hängenden Tempeln fuhr. Dort wartete er und fuhr uns im Anschluss nach Datong zurück. Wir hatten einen Taxifahrer für sechs Stunden und umgerechnet 30 Euro.

Im Hotel ließen wir uns alles Überlebenswichtige auf chinesisch aufschreiben. So kamen wir immer ans Ziel.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi zu weltbekannten Grotten und besichtigten auf dem Rückweg noch das Gelände einer Kohlegrube. Die Kumpel waren schwarz wie die Schornsteinfeger und transportierten die Kohle teilweise noch mit Eseln. Leider konnte uns keine Führung angeboten werden.
Essen war immer ein Highlight. Mit der „ich-zeige-auf-Essen-an-Nachbartischen“ Methode fuhren wir am besten. In einem Hot Pot Restaurant ließen wir uns die Vorgehensweise erklären: Alles vom Buffet wählen und in den heißen Topf in der Mitte des Tisches kippen, kochen lassen und essen. Das Wichtigste: nicht zimperlich sein! Auch nicht bei Hühnerfüßen , Entenzungen sowie Hundecarpaccio. Aus manchen Restaurants sind wir jedoch wieder rausgegangen, weil wir wirklich würgen mussten als wir drinnen eine Nase genommen hatten.
In Datong sahen wir das untouristische hart arbeitene, versmogte China mit Kindern, die auf der Straße in Eimer kacken, oberkörperfreie Bauarbeiter im Restaurant, lautstarke Straßenmärkte und tausend weiteren Erlebnissen, die uns nur verwundert den Kopf schütteln ließen.

von Christian Haller verzapft

 

Venezia28 08 09

Als harmonischer Gegenpol zu Shanghai sind wir in die Wasserstadt Zhouzhuang gefahren. Vielleicht hieß sie auch anders. Es gibt um Shanghai gleich mehrere, die alle sehr ähnlich klingen und auch sehr ähnlich geschrieben werden. mehr mehr mehr!

von Christian Haller verzapft

 

Shanghai28 08 09

Wir sind insgesamt drei Nächte in Shanghai. Am ersten Tag war es unerträglich heiß und schwül. Auch wenn wir den ganzen Tag unterwegs waren, sahen wir letztendlich kaum etwas.
Wikipedia schreibt: Shanghai (Chinese: 上海) is the largest city in China, and one of the largest metropolitan areas in the world, with over 20 million people.

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von Christian Haller verzapft