Die drei mit dem Kontrabass
Die Idee der Reise entstand in einer lauen Sommernacht im Juli 2008. Kaatz, Fabian und ich waren auf der Limmerstraße und tranken im Café Übü ein kühles Bier. Die Jungs erzählten mir, dass sie im Internetportal der Bahn spaßeshalber die Verbindung Hannover – Peking eingegeben hatten: Reisezeit 173 Stunden, 1x umsteigen.
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Großartig! Wir wären am liebsten noch in der selben Nacht aufgebrochen, doch der frühstmögliche Zeitpunkt wurden die Semesterferien 2009.
Bis Januar blieb es dann bei der Idee. Fabian, der zu Weihnachten den TransSib Reiseführer geschenkt bekommen hatte, begann Druck zu machen und gründete eine studivZ Gruppe, in der die Planung vorangetrieben wurde.

Als klar wurde, dass es für jeden machbar ist, näherte sich der Zeitpunkt, an dem es kein Zurück mehr gab. Mit jeder Investition wurde die Zusage verbindlicher.
Wir schrieben Leute an, die vergleichbar gereist sind, googelten uns kreuz und quer durchs Internet und Kaatz stellte einen Kostenplan auf. Als Abreisetag fixierten wir den 27. Juli. Parallel zu allen Vorbereitungen entstand das erste Konzept für eine Webseite, die die Reise dokumentieren soll. Das Ergebnis intensiven Brainstormings ist die Domain Kurzstreckenticket.

Letzte Zweifel verflogen, nachdem wir Kurts Dias gezeigt bekamen. Kurt empfahl uns das Knop Reisebüro aus Bremen, da es leider nahezu unmöglich ist, die Zugtickets online zu kaufen. Über Frau Knop ließen wir uns auch die Visa für Russand, China und die Mongolei ausstellen. So ersparten wir uns die Wege zur Botschaft und viel Papierkram.
Der Rückflug ist gebucht, die Webseite gedeiht und ein Großteil der Unterkünfte ist reserviert. So langsam wird’s ernst!
Shooting vom 03/06/2009

