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What do you want in Ukraina?29 07 09
Gestern ging es los, Fabis Eltern haben uns am Ernst-August-Platz verabschiedet. Mit dem ICE nach Berlin Hauptbahnhof, weiter nach Gesundbrunnen und dann in den Schnellzug nach Kiev. Wir haben sofort Anschluss an deutsch sprechende Ukrainer gesucht, um ein bisschen etwas über die Gegebenheiten, Does und Don’ts im Zug zu erfahren. Eine sehr nette Frau, die mit ihren 2 kleinen Söhnen auf dem weg zu Ihrer Mutter war, teilte uns mit, dass die ukrainischen Zollbeamten hartnäckig nerven könntenn bis man ein paar Euros raus rückt. Wider erwartend ist aber alles gut gelaufen an der Grenze und man war sehr freundlich zu uns. Der polnische Zoll ließ uns einen Rucksack öffnen, die ukrainischen Zollbeamten hatten bis auf ein paar Fragen kein Interesse an uns.
Nach der Grenze sind wir in eine riesige Werkhalle gefahren, wo jeder Wagon einzeln angehoben wurde um die Achsen zu wechseln. Die Schienen im ukrainischen Streckennetz sind schmaler. Obwohl überall Schilder hingen, dass es strikt verboten sei Fotos zu machen, knipste Fabi in James Bond Manier wie ein Weltmeister die ganze Halle ab. Nach 2 Stunden umrüsten ging es dann weiter und um kurz nach 21 Uhr erreichten wir dann Kiev-Pass.
Die behilfliche Frau aus dem Zug brachte uns noch fast bis zur Metrostation und erklärte uns den Weg bis zum Hostel en Detail. Die Metrofahrt kostete 5 Cent. So waren wir gestern dann um kurz vor 22h im unserem Hostel, das sehr komfortabel ist. Nachdem wir anderen Backpackern noch in einem Musikclub waren, zogen wir noch ein bißchen alleine durch die eindrucksvollen Straßen und aßen Mais mit Knoblauch, der an der Straße gekauft wurde. Dann ging es in die Heia. Heute startet das Sightseeing Programm.
Zug D445 Berlin – Kiev27 07 09
Jetzt gehts richtig los! Mit einem schönen Sonnenuntergang im Rücken gehts Richting Polen! Beim Einstieg in den blauen “Schnellzug” gab es die ersten Probleme und plötzlich konnte mitten in Ostberlin keiner mehr deutsch.. Jetzt wurde unsere 2te Klasse dekradiert und darüber froh, denn jetzt schlafen wir statt zu zweit in einem und der Dritte mit nem Fremden in einem Dreibettabteil! Dieses ist so groß wie mein Badezimmer (2qm) und über 30C warm. Unsere Nachberin erzählt uns gleich Horrorgrschichten über den ukrainischen Zoll, aber zu unserer Beruhigung sei der russische schließlich viel härter! Wir haben ein wenig schiss und sind gespannt! Bis morgen Abend in Kiev.
Fabian
Berlin – Kiev30 04 09
Die erste Zugreservierung ist gebucht! Wer sich beeilt bekommt noch ein Bett zwischen uns: N°22 oder N°24!!!!









































